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Folgen Sie mir auf meinem Stereofoto-Spaziergang von Unterjesingen nach Lustnau mit längerem Zwischenstopp in Tübingen. Ich habe für Sie handerlesene Stereofotos gesammelt, die in liebevoller Handarbeit coloriert wurden.
Die Bilder hier wurden für den Parallelblick gefertigt.
Von Unterjesingen aus hat man einen wundervollen Blick auf die Wurmlinger Kapelle.
Ja,ja! Das Kapellchen hat es mir natürlich angetan. Ist doch auch ein pittoresques Motiv.
Das Ammertal zwischen Tübingen und Unterjesingen ist ein lohnendes Ziel für einen kleinen Ausflug. Im Hintergrund ist hier schon Tübingen zu sehen.
Hier sehen Sie einen Blick auf Unterjesingen
Der durstige Wandersmann wird am Ortsrand von Tübingen gleich in den Schwärzlocher Hof geführt, wo er bei Speiß und Trank wieder Kraft schöpfen kann.
Biegt man gleich nach dem Schwärzlocher Hof deftig nach rechts ab, so landet man erst auf dem Spitzberg und späterdings auf dem Schlossberg. Dort erblickt das wandernde Auge am Wegesrand das Goethehäuschen. Dort nächtigte der müde Dichterfürst einstens, wobei nicht überliefert ist, ob er gut geschlafen hat (siehe auch: Hier kotzte Goethe).
Dieses Kleinod am Goethehäuschen erfreuet mein Auge öfters als Eures.
Der Schlossberg heißt übrigens Schlossberg, weil dort irgendwo ein Schloss sich aufgetürmt hat. Das möchte ich Ihnen in den folgenden Bildern etwas zeigen.
Hier befinden wir uns im Schlossbereich, man könnte es auch einen vorgelagerten Schlosshof oder ein Schlosshofplateu nennen. Jedenfalls hat man von dorten einen schönen Ausglick auf die Alt- und auf die Weststadt von Tübingen.
Hier befinden wir uns innerhalb der Schlossmauern. Viele berühmte Leute haben hier studiert. Der rote Lieferwagen im Hintergrund steht übrigens öfters da (fällt mir gerade auf, denn das Bild ist schon über 2 Jahre alt, die Karre allerdings stand auch vorgestern dort).
Der Brunnen im Schlosshof. Gekühlte Getränke gibt es übrigens bei einem Getränkeautomaten.

Vom weltberühmten "Schänzle" hat man einen schönen Blick auf das Neckartal und die Tübinger Südstadt. Hier sehen wir uns den Neckar an, der von Hirschau herabfließt.
Hier können wir einen ersten sehnsüchtigen Blick vom Schlosshofplateau auf die tiefer gelegene Altstadt riskieren. Die Stiftskirche ragt hier natürlich heraus. Im Hintergrund wird die Universitätsstadt dann vom stadteigenen Österberg dividiert.
Zwischen dem Innenhof des Schlosses und dem von mir so titulierten Schlosshofplateu kann sich einem dieser Ausblick eröffnen. Im Hintergrund sehen wir ein altes universitäres Gebäude (ehemalige Nervenklinik?). Viele eifrige Wandersmänner und Wandersfrauen fragen mich oft, was das denn für ein Schloss sei. Es ist kein Schloss, es hat nur welche.

Beim Herabsteigen vom Schloss in die Altstadt können wir einen letzten erhabenen Blick erheischen, ehe uns die tiefen Gassen verschlingen werden.
Weltberühmt dürfte mittlerweile auch die Neckarfront sein. Hier können Sie sich das ganze dreidimensional ansehen, falls Sie damals ihre Kamera vergessen hatten.
Die Platanenallee auf der Neckarinsel ist auch weltberühmt, lässt sich aber nicht so leicht fotografieren. Deshalb drehen wir den Kopf zur Altstadt hin uns sehen, wie dort der Kirchturm der Stiftskirche aufragt.
Auch der Hölderlinturm gehört zu den häufiger fotografierten Motiven unserer Heimatstadt. Hier sehen Sie also, wie das aussieht, was so aussieht.

Noch einmal die Stiftskirche. Vor der Stiftskirche sehen wir die Alte Bursa, das älteste Universitätsgebäude. Damit wäre auch klar, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt aber dann doch noch wegrollen kann.
Dass Tübingen schon eine ältere Stadt ist, erkennt man daran, dass es hier früher wohl mal Stadttore gegeben haben muss. An dieser Stelle stand früher das Lustnauer Tor. Wer damals Torschützenkönig wurde, ist hingegen nicht überliefert.
Am nördlichen Rande der Altstadt schließt sich der alte Botanische Garten an. Dort sitzen viele Studenten das aus, was sie in der nämlichen Zeit in Seminaren lernen sollten.
Weiter Richtung Norden (Achtung, es riecht schon nach Fisch!) auf der berühmten Wilhelmstraße dann gelangen wir entweder direkt nach Lustnau oder wir bergsteigen auf den Österberg und haben von dort ungefähr diesen Blick auf den beschaulichen Tübinger Stadtteil.